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.Kaufen es.Das ist nicht leicht.Im Tower leben viele Menschen, es gibt viele Geburten und viele Todesfälle.Sorrow teilt die Ernte der Sammler mit allen Bewohnern des Towers.Jeder kriegt seinen Anteil.«Turner bemühte sich, den Alten nicht anzustarren.»Das ist der letzte Dienst«, erklärte er.»Der letzte Beitrag zum Wohle der Gemeinschaft.Selbst die Toten dienen noch den Lebenden.Bald wird man mich so in Stücke sägen.«Piper verstummte.Sie ließen den Wohnbereich hinter sich und konzentrierten sich wieder auf den Weg, hielten Ausschau nach Gefahren.Die Nebenverbindungen zwischen den Etagen wurden seltener, und sie waren mehrfach gezwungen, das große Treppenhaus zu benutzen.Wenn sie das taten, drängte Piper Turner zur Eile und forderte ihn auf, leise zu sein.Dann durchquerten sie eine Etage, wo man die Wände teilweise eingerissen hatte, um Platz für einen Flohmarkt zu schaffen.Gehandelt wurden ärmliche Habseligkeiten und verschiedene Waren.Vorbei an Reihen von winzigen Verschlägen, die an Gefängniszellen erinnerten.Die Wände bestanden aus Pappe und epoxidverstärktem Papier.Ein Labyrinth von Gängen, erhellt von summenden Neonröhren und erfüllt von gedämpftem Geschrei.Je höher sie kamen, desto mehr glich der Tower einem Insektenbau.Sie versteckten sich vor Sorrows Leuten auf einer Etage, wo es nach Bleichmittel, beißendem Rauch und Lösungsmittel stank.Hier hatte man die Apartments zu größeren Wohneinheiten verbunden.Dann umgingen sie zwei Etagen, die von lauten Unterhaltungen und Musik widerhallten.Barsche, aggressive Stimmen und brüllendes Gelächter.Ein oder zwei Etagen weiter oben unterhielten sich Wachposten.Sie waren dem Ziel jetzt ganz nahe.Durch Dunkelheit und den Gestank von Schimmel und Verwesung, dann durch ein Loch ohne Leiter, das anscheinend seit Monaten niemand mehr benutzt hatte.Hinein in einen mit feuchtem Dreck verschmutzten Wartungsraum, dann hörten sie das gedämpfte Greinen von Säuglingen.»Die Geburtssäle«, sagte Piper mit einem Anflug von Traurigkeit.»Die Kinder gehören alle dem Tower.Sie sind Teil der Gemeinschaft.Jedes Jahr kommen hunderte zur Welt.Hier und in den umliegenden Etagen werden sie großgezogen.Ich hatte auch mal ein Kind, vor vielen Jahren.Hab nicht mal gewusst, ob es ein Junge oder ein Mädchen geworden ist.Hab’s vielleicht schon hundertmal gesehen, ohne zu wissen, dass es mein Kind ist.«Turner war übel.Er spähte durch einen Türspalt.Sah in Reihen angeordnete Kinderbettchen mit Säuglingen bis zu einem Alter von mehreren Monaten.Dazwischen wuselten Frauen umher, welche die Kinder stillten, die prallvollen Brüste entblößt.Die Wände waren mit Parolen bedeckt, und ein Lautsprecher in der Ecke gab Sorrows Sprüche wieder.»Durch die gegenüberliegende Tür«, sagte Piper.»Ich warte hier auf dich.Die Tür trennt die Geburtssäle vom Rest des Towers.Du musst zur nächsten Etage hoch.Wenn du aus dem Treppenhaus kommst, wendest du dich nach rechts.Eine große Tür, kannst sie nicht verfehlen.Gibt keinen anderen Zugang, aber inzwischen bist du an den meisten Wächtern vorbei.Sei trotzdem vorsichtig.Das sind die Etagen von Sorrow, diesem Drecksack.Von ihm und seinen Leuten.«»Vermutlich werde ich es auf dem Rückweg ziemlich eilig haben«, sagte Turner.48Auf die Flügeltür hatte man die Parole STÄRKE gesprüht.Auf der anderen Seite lautete sie LOYALITÄT.Ein von Neonröhren bläulich weiß erhellter Gang, die alten Zwischenwände hatte man herausgerissen und durch Fasergipsplatten ersetzt.Auf die Flügeltür am anderen Ende des Flurs hatte jemand ein Frauengesicht gesprayt, der Kopf geneigt, die Augen wie im Gebet geschlossen, blutige Tränen weinend.Auf dieser Etage herrschte ein chemischer Geruch wie von verbranntem Öl vor, Hinweis auf die Produktion und Ausgabe von Drogen.Turner fragte sich, ob auf dieser Etage irgendwo Feuer brannten; Ghost hatte gemeint, sein Ziel liege ganz in der Nähe der ewig brennenden Augen des Sanctuary Towers.»Ohne Regeln sinkt der Mensch zum Tier herab«, tönte Sorrows Stimme.Hier war sie gedämpfter, beinahe ein Flüstern.Eine andere Aufzeichnung, eine andere Endlosschleife.»Indem wir unserer Umgebung absolute Moral aufprägen, erheben wir uns und die anderen über den Schlamm.«Turner horchte an der nächsten Tür, öffnete sie einen Spaltbreit.In dem Raum befanden sich Bänke aus Stahlblech, darauf verschiedene Gerätschaften, Bunsenbrenner und Laborgeräte, wie sie auch von Krankenhäusern verwendet werden.Niemand hielt sich darin auf.Turner wollte gerade die Tür schließen und weitergehen, als er in einer Ecke des Raums einige Kartons bemerkte.Neue Kartons, ohne Dellen, ohne Beschriftung und unverschmutzt.Hier im Tower wirkten sie vollkommen fehl am Platz.Und auf jedem einzelnen prangte das Logo von Sirius Bio-Life.Als er hinter sich ein Geräusch hörte, schlüpfte Turner in das Labor.Schloss leise hinter sich die Tür und lauschte, während jemand auf dem Flur vorbeitappte.Leichtfüßig und entspannt, zügig, aber ohne Eile.Mit angehaltenem Atem wartete er, bis die Schritte sich entfernt hatten.Hier gab es keine Drogen, alles war clean, in den Kartons von Sirius waren Gefäße mit Chemikalien und Laborgeräte, und Ghost war vielleicht schon tot.»Unsere Stärke liegt dort, wo sie schwach sind«, sagte die Stimme.»Wir sind die unsichtbare Hand, das wachsame Auge und der strafende Gott.Wir sind einig im Geiste und in der Verfolgung unserer Ziele.Wir dienen dem Tower, der uns dafür Schutz und Zuflucht bietet.Wir sind die Wächter und das Instrument der Vergeltung.«Turner trat durch die besprühte Tür, die der Besucher nicht hinter sich verschlossen hatte.Sein Kopf war vollkommen leer.Es gab nichts mehr zu überlegen, alle Bedenken hatten sich zerstreut.Er wusste nur das, was Ghost ihm erzählt hatte.Das hier war der tempelartige Saal, wo Sorrows Furien die Drogen verabreicht bekamen und sich ihre Aufträge abholten.Hier gab es keinen Hintereingang, kein heimliches Anschleichen, keine Strategie.Aller Schmerz der vergangenen Tage fiel von ihm ab, verschwand hinter einem Adrenalinvorhang.Er glitt wie Wasser in den von Kerzen erhellten Raum und zog mit einer geschmeidigen Bewegung Pipers Nagelkanone.An der gegenüberliegenden Seite des Raums kniete eine junge Frau, vier, fünf Jahre älter als Ghost, vor einem Mann in einer weißen Version der Sammleruniform [ Pobierz całość w formacie PDF ]